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OB-Kandidat:innen in der Manege

Welche Tricks haben sie für die Entwicklung in den Quartieren?

20.08.2020, 19:00h,
Live auf www.stew.one

Wirtschaftliche Entwicklung, Wohnqualität und ein funktionierendes soziales Miteinander. Alles Themen, die unmittelbar in den Quartieren ihre Wirkung entfalten. Während am 13.9. auch die Besetzungen der Bezirksvertretungen als direkte politische Gremien für die Stadtteile neu gewählt werden, stellt das Forum:Mirke am 20.8. die Frage, welche Quartiersentwicklung in den Plänen der Oberbürgermeisterkandidat:innen steckt.

Denn am 20.8. um 19:00 Uhr gibt es ein Forum:Mirke-Spezial.
Wo sich sonst engagierte Bürger:innen und Vertreter:innen von Einrichtungen und Initiativen aus dem Quartier Mirke treffen, um die Entwicklungen vor Ort zu diskutieren, sitzen nun die Kandidat:innen für das Oberbürgermeister:innen-Amt auf dem Podium.

Und stellen sich der Frage:
Was kann ein:e Oberbürgermeister:in konkret für die Wuppertaler Quartiere tun?

Die Plätze vor Ort sind alle vergeben, die Veranstaltung wird live übertragen auf www.stew.one sowie dem Youtubekanal von Chaos-West TV. Start ist 19:00 Uhr.

Fragen können während der Veranstaltung hier gestellt werden:
https://frag.jetzt/participant/room/54109715.

Foto: Wolf Sondermann
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Bäume buddeln und Räder reparieren

Nach und nach kehrt immer mehr Leben an den alten Bahnhof zurück. Seit das Café Hutmacher den Außer-Haus-Betrieb hochfahren konnte, sind Genießer:innen des großzügigen Freiraums auf dem Utopiastadt Campus ebenso wie einfache Passant:innen endlich wieder mit Getränken versorgt. Dazu kommen zunehmend Aktivitäten, die Utopiastadt im Kern ausmachen: Gemeinsames Restaurieren, Wissensvermittlung, Umweltpflege, Austausch – kurz: Der andauernde Gesellschaftskongress weitet sich auch vor Ort wieder aus.

Utopiastadt ist ein andauernder Gesellschaftskongress mit Ambition und Wirkung
Foto: Julian Busch

Am Sonntag gab es den ersten ‚Fahrradreparaturersatzkaffee‘: Ein Reparaturcafé unter ordent- und amtlich mit dem Ordnungsamt abgestimmten Hygieneregeln: Mit Masken, Abstand und durch alten Tanzboden des Pina-Bausch-Tanztheaters markierte Arbeitsflächen an der frischen Luft. Die »Mirker Schrauba« waren fleißig, die Stimmung gut, die Menschen rücksichtsvoll – und die Räder nachher wieder fahrbereit.

Mirker Schrauba
Mirker Schrauba Foto: Julian Busch

Mirker Schrauba – Hilfe zur Selbsthilfe
Hilfe zur Selbsthilfe | Foto: Julian Busch

Fahrradreparaturersatzkaffee – Hygienemaßnahmen
Fahrradreparaturersatzkaffee – Hygienemaßnahmen | Foto: Julian Busch

Fahrradreparaturersatzkaffee – Mirker Schrauba
Fahrradreparaturersatzkaffee | Foto: Julian Busch

Gleichzeitig gab es im Luisenviertel den Auftakt zum #talbuddeln: Obstbäume finden über den Sommer Patinnen und Paten in der ganzen Stadt, um nach verschiedenen Aktionen schließlich am 3.10. in einer gemeinsamen Aktion am Clausen zu einer Obstbaumwiese für alle ‚zusammengebuddelt‘ zu werden. Selbstverständlich übernimmt auch der Utopiastadtgarten die Patenschaft für einen Baum. Der wurde – nach einer kleinen Parade durchs Luisenviertel – von Kirsten mit Fienchen und Carla Cargo sicher zum Utopiastadt Campus transportiert.

Finechen und Carla mit Talbuddeln-BaumFinechen und Carla mit Talbuddeln-Baum

#talbuddeln-Baum angekommen auf dem Utopiastadt Campus
Angekommen! | Foto: Julian Busch

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Willkommen Fienchen II

Seit Freitag dem 29. Mai 2020, ist die Fienchen-Lastenradfamilie um ein Mitglied reicher: Mit Fienchen II stehen den Nutzer:innen nun ganz neue Transportoptionen offen.

Bei Fienchen II handelt es sich, wie bei ihrer älteren Schwester um ein elektrisch angetriebenes Lastenfahrrad. Fienchen II besitzt eine große Ladefläche und einen starken Motor. Damit sind die Wuppertaler Steigungen auch für schwerere Lasten kein Problem.

Fienchen II
Foto: Fahrradstadt Wuppertal

»Schon seit der Vorstellung von Fienchen I erreichten uns immer wieder Anfragen, ob auch Kinder mit Fienchen transportiert werden könnten«, berichtet Kirsten Haberer vom Fienchen-Team, »seit heute ist dieser Kindertransport endlich möglich«. Auf der Ladefläche befindet sich ein ausklappbarer Sitz, auf dem bis zu zwei Kinder Platz finden.

»Bei Fienchen II setzen wir auf das gleiche, zuverlässige Modell wie bei Fienchen I.« erklärt Christoph Grothe, der vor vier Jahren den Lastenradverleih Fienchen mit ins Leben gerufen hat und somit das moderne Lastenrad in Wuppertal populär gemacht hat. »Die Plattform hat sich für uns bewährt. Inzwischen hat Fienchen I über 12.000 Kilometer zuverlässig zurück gelegt«.

Fienchen II
Foto: Fahrradstadt Wuppertal

Während Fienchen I komplett über Crowdfunding finanziert werden konnte, wurde für Fienchen II ein Modell aus Crowdfunding und Förderung gewählt.
»Wir freuen uns über die Spendenbereitschaft der Wuppertaler:innen und sind froh und dankbar, dass der WSW Klimafonds einen großen Anteil zur Realisierung von Fienchen II beigetragen hat.« freut sich Stefan Sgumin vom Fienchen-Team.

Mit Fienchen II stehen nun ingesamt 14 Fahrräder auf der Fienchen-Plattform zur Verfügung. Über die Internetadresse www.fienchen-wuppertal.de kann das Rad ab sofort gebucht werden.

Fienchen II
Foto: Fahrradstadt Wuppertal

Nach dem Start von Fienchen II steht schon die nächste große Innovation ins Haus: Die Fienchen-Garage geht in diesem Sommer in Betrieb. Die neue automatisierte Ausleihstation ist auf dem Utopiastadt-Campus angesiedelt und ermöglicht eine 24-stündige Ausleihe an sieben Tagen der Woche.


Fienchen ist ein Gemeinschaftsprojekt von Fahrradstadt Wuppertal, Talradler.de und Utopiastadt. Über die Verleihplattform sind zur Zeit 14 Räder ausleihbar.

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Schritt für Schritt …

Die WZ berichtete am Montag »Das bekannte Reparaturcafé findet auch wieder statt …«. Damit ist sie ihrer Zeit ein bißchen voraus:
Momentan werkeln die »Mirker Schrauba« fleißig an einem Konzept, wie sie das Fahrradreparaturcafé virensicher auf dem Utopiastadt Campus anbieten können. Das Elektroreparaturcafé ist aufgrund der Notwendigkeit, bei der Hilfe zur Selbsthilfe oft dicht beieinander an den Geräten zu arbeiten, noch bis auf weiteres ausgesetzt. Sobald es dazu Neuigkeiten gibt, vermelden wir das natürlich umgehend hier auf der Website und in unseren Social Media-Kanälen!
Bis dahin gilt: Trink beim Hutmacher to go, halte Abstand + spread the word, not the virus!

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Maker vs. Virus

In Zeiten der Coronakrise ist Schutzkleidung für Ärzte und Pflegepersonal knapp. Der »Hub Wuppertal Bergisch-Land« ist ein Teil der Initiative Maker vs. Virus. In dieser Initiative sammeln und organisieren sich begeisterte Menschen um in der aktuellen Krise zu helfen. Der /dev/tal e.V. greift dabei als Träger helfend unter die Arme.

Aktuell drucken die Freiwilligen das sogenannte »Bergische Schild« mittels 3D-Druck. Mit ihm soll eine Tröpfcheninfektion vermieden werden. Da professionelle Schutzkleidung gerade kaum verfügbar ist, sollen Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen gratis mit dieser Behelfslösung versorgt werden.

Bergischer Schild von Mario Mosler

Für Anfragen und Spenden wurde vom Hub Wuppertal Bergisch-Land die Webseite bergisch-land.org eingerichtet. Da die Gesichtsschilde kostenlos an die entsprechenden Einrichtungen und Berufsgruppen abgegeben werden ist das Projekt auf Geldspenden angewiesen um Material einzukaufen. Auf der Seite des /dev/tal e.V. finden sich Details zur Spendemöglichkeit. Ebenso werden stets weitere Helfer:innen für das Projekt gesucht.