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FENSTERSANIERUNGSWORKSHOP | Juni | Der letzte Tupfer!

Wir dachten drüber nach, zogen blank, spachtelten, was das Zeug hält, widmeten uns einer nie enden wollenden Riesenaufgabe und trugen dabei auf keinen Fall zu dick auf.

Zum Abschluss verteilten wir dann aber den letzten Tupfer und beendeten damit die Workshopreihe – zumindest vorerst.
Gemeinsam mit euch haben wir in den letzten sechs Workshops Stunden lang Fenster von ihrem alten Lack befreit, Lücken aufgefüllt, sie letztendlich wieder überstrichen, voneinander gelernt, uns ausgetauscht, zusammen diniert und gelacht. Wir haben dadurch einer historischen Substanz den Weg in eine utopische Zukunft ermöglicht, die wir gemeinsam mit euch gestalten. Ein Ende ist zwar trotz eurer Unterstützung noch nicht in greifbarer Nähe, aber das war auch kein Beweggrund, der uns dazu veranlassten, die Workshopreihe durchzuführen. Vielmehr wollten wir euch einen Einblick in unsere Arbeiten geben und diesen Anlass gleichzeitig als Versuch verstehen, unsere Expertise mit euch zu teilen. Dennoch fiebern auch wir voller Tatendrang auf das Ende der Sanierung unseres historischen Bahnhofsgebäudes hin – auf eine Zeit, in der wir uns ganz auf die Entwicklung und Nutzung von utopischen Räumen fokussieren können. Unser Motto bleibt bis dahin: Denkmal drüber nach!

Ein großer Dank geht mal wieder an all die ehrenamtlichen Helfer*innen, die sich im Rahmen des Workshops verausgabten und somit einen Teil zur Sanierung der historischen Fenster beigetragen haben!

Vielen Dank an: Amina, Pauline, Emilia, Tom, Alex, Paul, Thomas, Ralf, David und Jens!

Von nun an stehen erstmal keine weiteren Workshops zur Fenstersanierung auf dem Plan. Du kannst uns aber gerne im Rahmen des wöchentlichen Workouts unter die Arme greifen und gemeinsam mit vielen weiteren Utopist*innen am Bahnhofsgebäude und den umliegenden Flächen arbeiten. Treffpunkt: Samstags, 11 Uhr auf dem Bahnsteig.

Foto: Mosche

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FENSTERSANIERUNGSWORKSHOP: Der letzte Tupfer! | 11. Juni 2022

Zum Abschluss der letzte Tupfer – das i-Tüpfelchen.
In den letzten Monaten haben wir mit zahlreichen ehrenamtlichen Kräften eine Vielzahl von Bahnhofsfenstern aufgearbeitet und aufgezeigt, welch intensiver Prozess hinter der denkmalgerechten Sanierung steckt. Stunden lang haben wir Fenster von ihrem alten Lack befreit, Lücken aufgefüllt, sie letztendlich wieder überstrichen, voneinander gelernt, uns ausgetauscht, zusammen gegessen und gelacht. Gemeinsam haben wir so einer historischen Substanz den Weg in eine utopische Zukunft ermöglicht, von der alle Besucher*innen Utopiastadts in Zukunft profitieren können. Im Rahmen des letzten Workshops wollen wir dem Ganzen nun den letzten Tupfer verleihen und haben dafür nochmal alle utopischen Charaktere versammelt. Keinen Schlussstrich ziehen – dafür bedürfen noch zu viele Fenster der Aufarbeitung – aber Bilanz ziehen. Also heißt es noch einmal: rein in die Arbeitsklamotten, Sicherheitsschuhe an, Pinsel in die Hand und los gehts! Lasst uns zusammen die (vorerst) letzten Tupfer vergeben! Dabei ist es natürlich egal, ob du professionelle Kenntnis mitbringst oder noch Lai*in bist.

Du fragst dich, warum du mitmachen solltest?
Gemeinsam erschaffen wir in lehrreicher und geselliger Atmosphäre einen Ort für die Entwicklung von Utopien. In einem Jahr können wir dann stolz vor einen der wohl schönsten historischen, vor allem aber fertig sanierten Bahnhofsgebäude des Tals stehen. Das ist nicht nur gut fürs Ego, sondern auch für die Zukunft unserer Stadt. Ganz nebenbei eignest du dir grundlegende Fähigkeiten der denkmalgerechten Sanierung an, erhältst die Möglichkeit, auch in Zukunft Fenster in Eigenregie zu sanieren und kannst dich gleichzeitig auf deinen fertiggestellten Werken verewigen. Zeit für einen verfrühten letzten Tupfer!

Wann und Wo?
In Utopiastadt (Mirkerstraße 48 | 42105) am:
Samstag, 11. Juni 2022 | 12 – 15 Uhr | Lackieren
Darüberhinaus findet jeden Samstag ab 11 Uhr das Sanierungs-Workout statt. Einfach vorbeikommen!

Du hast Bock? Dann melde dich unter folgender Email an: fenstersanierung@utopiastadt.eu

Und was ist mit Corona?
Auch wenn die staatlichen Verordnungen in den letzten Wochen massiv gelockert wurden, gilt im Rahmen der Workshops 2G+ und eine medizinische Maskenpflicht. Das heißt konkret du musst vorweisen können, dass du doppelt geimpft bist und ein tagesaktuelles Schnelltestergebnis mitbringen. Testmöglichkeiten gibt es bei uns vor der Tür. Die Booster-Impfung ersetzt den tagesaktuellen Test nicht!

Foto: Wolf Sondermann
Design: Lea Schöning

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FENSTERSANIERUNGSWORKSHOP | MAI | Nicht zu dick auftragen!

Zu dick aufzutragen ist nicht so unser Ding.
Stattdessen haben wir uns behutsam darin geübt, die historischen Fenster und Blendrahmen Pinselstrich für Pinselstrich in Weiß zu tauchen. Nach Monaten der Schleiferei und des Spachtelns sind wir nun an einigen Fenstern bereits am letzten Arbeitspunkt angekommen. Das Ergebnis lässt sich sehen! Nach getaner Arbeit gab es Suppe und Brot von Hilde – danke dafür. Ein großer Dank geht außerdem mal wieder an all die ehrenamtlichen Helfer*innen, die sich im Rahmen des Workshops verausgabten und somit einen Teil zur Sanierung der historischen Fenster beigetragen haben!

Vielen Dank an: Theresa, Canan, Clara, Mats, Barbara, Marley, Tom, Pauline, Emilia, Tobias, Lars und Hilde natürlich!

Weiter geht es dann am Samstag, den 11. Juni 2022 ab 12 Uhr. Anmeldung via Mail an: fenstersanierung@utopiastadt.eu. Weitere Infos gibt es hier!

Foto: Mosche & Lars

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FENSTERSANIERUNGSWORKSHOP: Nicht zu dick auftragen! | 28. Mai 2022

Utopist*innen, wie Lea, tragen selten zu dick auf. Statt mit unseren Erfolgen zu prahlen und zu dick aufzutragen, ist jeder erreichte Meilenstein bloß ein weiterer auf unserem Weg zur Realisierung der Utopie – wie auch immer diese aussehen mag. Diese Form der Realisierung hat zahlreiche Facetten und die Sanierung der historischen Bahnhofsfenster ist eine davon. Also raus aus der Abendgarderobe, rein in die Arbeitsklamotten, Sicherheitsschuhe an, Pinsel in die Hand und los gehts! Im letzten Teil der Workshopreihe wollen wir uns nämlich dem Lackieren der Fenster widmen. Auch hier lautet das Motto: Bloß nicht zu dick auftragen! Nachdem wir in den letzten Workshops bereits nachdachten, blank zogen, uns den Magen vollspachtelten und Riesenaufgaben nachgingen, ist es jetzt an der Zeit, die Fenster mit neuem Lack zu versehen. Dabei ist es egal, ob du professionelle Kenntnis mitbringst oder noch Lai*in bist.

Du fragst dich, warum du mitmachen solltest?
Gemeinsam erschaffen wir in lehrreicher und geselliger Atmosphäre einen Ort für die Entwicklung von Utopien. In einem Jahr können wir dann stolz vor einen der wohl schönsten historischen, vor allem aber fertig sanierten Bahnhofsgebäude des Tals stehen. Das ist nicht nur gut fürs Ego, sondern auch für die Zukunft unserer Stadt. Ganz nebenbei eignest du dir grundlegende Fähigkeiten der denkmalgerechten Sanierung an, erhältst die Möglichkeit, auch in Zukunft Fenster in Eigenregie zu sanieren und kannst dich gleichzeitig auf deinen fertiggestellten Werken verewigen. Jetzt tragen wir aber erstmal nicht zu dick auf!

Wann und Wo?
In Utopiastadt (Mirkerstraße 48 | 42105) am:
Samstag, 28. Mai 2022 | 12 – 15 Uhr | Lackieren
Weitere Termine kannst du hier einsehen.

Du hast Bock? Dann melde dich unter folgender Email an: fenstersanierung@utopiastadt.eu

Und was ist mit Corona?
Auch wenn die staatlichen Verordnungen in den letzten Wochen massiv gelockert wurden, gilt im Rahmen der Workshops 2G+ und eine medizinische Maskenpflicht. Das heißt konkret du musst vorweisen können, dass du doppelt geimpft bist und ein tagesaktuelles Schnelltestergebnis mitbringen. Testmöglichkeiten gibt es bei uns vor der Tür. Die Booster-Impfung ersetzt den tagesaktuellen Test nicht!

Foto: Wolf Sondermann
Design: Lea Schöning

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FENSTERSANIERUNGSWORKSHOP | MAI | EINE RIESEN AUFGABE!

Eine riesen Aufgabe bedarf vieler kleiner Taten!
Und so haben wir am vergangenen Samstag unseren kleinen Teil zur Sanierung der historischen Fenster beigetragen. Gemeinsam arbeiteten wir an den Blendrahmen der nördlichen Fassade und füllten somit die Löcher, die sich im Laufe des letzten Jahrhunderts in die Fensterrahmen fraßen. Den Nachmittag haben wir, trotz spontanem Regenschauer, mit leckerem Essen vom Grill ausklingen lassen. Ein großer Dank geht raus an all die ehrenamtlichen Helfer*innen die sich im Rahmen des Workshops verausgabten und somit einen Teil zur Sanierung der historischen Fenster beigetragen haben!

Vielen Dank an: Janine, Judith, Ida, Clara, Marley, Barbara, Alex, Gregor und Tom!

Weiter geht es dann am Samstag, den 28. Mai 2022 ab 12 Uhr. Anmeldung via Mail an: fenstersanierung@utopiastadt.eu. Weitere Infos gibt es hier!

Foto: Mosche

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Fenstersanierungsworkshop: EINE RIESEN AUFGABE! | 07. Mai 2022

Die ehrenamtliche Sanierung der historischen Fenster ist im wahrsten Sinne des Wortes eine riesen Aufgabe. Seit geraumer Zeit nutzen zahlreiche Ehrenamtler*innen und Utopist*innen ihre Wochenenden, um gemeinnützigen Zwecken nachzugehen und so einen kleinen Teil dazu beizutragen, dem historischen Bahnhofsgebäude seinen alten Glanz wieder zu verleihen. Summa summarum erledigen wir so Stück für Stück eine Riesenaufgabe! Nachdem wir in den letzten Workshops bereits nachdachten, blank zogen und uns den Magen vollspachtelten, ist es jetzt an der Zeit, die aufgedeckten Lücken der historischen Fenster zu schließen. Im kommenden Workshop werden wir dich erneut an das denkmalgerechte Spachteln und Kitten der historischen Holzfenster heranführen. Dabei ist es egal, ob du professionelle Kenntnis mitbringst oder noch Lai*in bist. Gemeinsam werden wir riesig und machen das Unmögliche möglich!

Du fragst dich, warum du mitmachen solltest?
Gemeinsam erschaffen wir in lehrreicher und geselliger Atmosphäre einen Ort für die Entwicklung von Utopien. In einem Jahr können wir dann stolz vor einen der wohl schönsten historischen, vor allem aber fertig sanierten Bahnhofsgebäude des Tals stehen. Das ist nicht nur gut fürs Ego, sondern auch für die Zukunft unserer Stadt. Ganz nebenbei eignest du dir grundlegende Fähigkeiten der denkmalgerechten Sanierung an, erhältst die Möglichkeit, auch in Zukunft Fenster in Eigenregie zu sanieren und kannst dich gleichzeitig auf deinen fertiggestellten Werken verewigen. Jetzt gehen wir aber erstmal der riesen Aufgabe nach!

Wann und Wo?
In Utopiastadt (Mirkerstraße 48 | 42105) am:
Samstag, 07. Mai 2022 | 12 – 15 Uhr | Spachteln
Weitere Termine kannst du hier einsehen.

Du hast Bock? Dann melde dich unter folgender Email an: fenstersanierung@utopiastadt.eu

Und was ist mit Corona?
Auch wenn die staatlichen Verordnungen in den letzten Wochen massiv gelockert wurden, gilt im Rahmen der Workshops 2G+ und eine medizinische Maskenpflicht. Das heißt konkret du musst vorweisen können, dass du doppelt geimpft bist und ein tagesaktuelles Schnelltestergebnis mitbringen. Testmöglichkeiten gibt es bei uns vor der Tür. Die Booster-Impfung ersetzt den tagesaktuellen Test nicht!

Foto: Wolf Sondermann
Design: Lea Schöning

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FENSTERSANIERUNGSWORKSHOP | April | JETZT WIRD GESPACHTELT!

Und es wurde gespachtelt was das Zeug hält!
Bei feinstem Wetter haben wir gemeinsam die Lücken zahlreicher Fenster und Stülpschalungen schließen können. Während auf dem Bahnsteig noch einige weitere Fenster von ihrem Lack befreit wurden, wurde auf dem neuen Sonnendeck in Richtung Quartier bereits gespachtelt. Den Abend ließen wir erneut bei leckerem veganen Essen (Danke Lars!) und zahlreichen Getränken ausklingen! Hiermit möchten wir noch einmal allen ehrenamtlichen Kräften danken, die Teil des Workshops waren und ihre freie Zeit für die Fenstersanierung gaben.

Vielen Dank an: Lars, Emilia, Alex, Ingeborg, Barbara, David, Chris, Julia, Käthe, Tobi, Lia und Simona!

Weiter geht es dann am Samstag, den 07. Mai 2022. Anmeldung via Mail an: fenstersanierung@utopiastadt.eu. Weitere Infos gibt es hier!

Foto: Lars Kujat & Mosche

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Fenstersanierungsworkshop: JETZT WIRD GESPACHTELT! | 16. April 2022

Utopist*innen, wie Amanda, können den Mund nur selten voll genug bekommen. Denn unsere Vorstellungen einer besseren und gerechteren Stadt von Morgen sind vollumfänglich. Doch zukunftsgerichtete Entwicklungen brauchen zuallererst einen Ort, von dem sie ausgehen können. Aus diesem Grund sanieren wir seit Monaten unser denkmalgeschütztes Bahnhofsgebäude und überholen Fenster für Fenster in ehrenamtlicher Handarbeit. Nachdem wir in den letzten Workshops bereits nachdachten und blank zogen, ist es jetzt an der Zeit, die aufgedeckten Lücken der historischen Fenster zu schließen. Deswegen heißt es: Tischmanieren adieu, jetzt wird gespachtelt! Im kommenden Workshop werden wir dich an das denkmalgerechte spachteln und kitten der historischen Holzfenster heranführen. Dabei ist es egal, ob du professionelle Kenntnis mitbringst oder noch Lai*in bist. Gemeinsam schlagen wir uns den Magen voll und spachteln was das Zeug hält!

Du fragst dich, warum du mitmachen solltest?
Gemeinsam erschaffen wir in lehrreicher und geselliger Atmosphäre einen Ort für die Entwicklung von Utopien. In einem Jahr können wir dann stolz vor einen der wohl schönsten historischen, vor allem aber fertig sanierten Bahnhofsgebäude des Tals stehen. Das ist nicht nur gut fürs Ego, sondern auch für die Zukunft unserer Stadt. Ganz nebenbei eignest du dir grundlegende Fähigkeiten der denkmalgerechten Sanierung an, erhältst die Möglichkeit, auch in Zukunft Fenster in Eigenregie zu sanieren und kannst dich gleichzeitig auf deinen fertiggestellten Werken verewigen. Jetzt wird aber erstmal gespachtelt!

Wann und Wo?
In Utopiastadt (Mirkerstraße 48 | 42105) am:
Samstag, 16. April 2022 | 12 – 15 Uhr | Spachteln
Weitere Termine kannst du hier einsehen.

Du hast Bock? Dann melde dich unter folgender Email an: fenstersanierung@utopiastadt.eu

Und was ist mit Corona?
Auch wenn die staatlichen Verordnungen in den letzten Wochen massiv gelockert wurden, gilt im Rahmen der Workshops 2G+ und eine medizinische Maskenpflicht. Das heißt konkret du musst vorweisen können, dass du doppelt geimpft bist und ein tagesaktuelles Schnelltestergebnis mitbringen. Testmöglichkeiten gibt es bei uns vor der Tür. Die Booster-Impfung ersetzt den tagesaktuellen Test nicht!

Foto: Wolf Sondermann
Design: Lea Schöning

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Fenstersanierungsworkshop | März | Blank ziehen!

Foto von Dimirij Haak

Wir taten es unserem erkorenen Bahnhofsvorsteher, aka dem lieben Jott, gleich und zogen gemeinsam blank – wie ihr seht blieben die Klamotten natürlich an Ort und Stelle. Aber Spaß bei Seite. Am vergangenen Samstag machten sich 34 fleißige Hände bei bestem Wetter an den historischen Fenster- und Außenrahmen zu schaffen. Es flogen Spähne, es wurde gelacht, gelernt anschließend bis in die Abendstunden getrunken und gegrillt. Hiermit möchten wir noch einmal allen ehrenamtlichen Kräften danken, die Teil des Workshops waren und ihre freie Zeit für die Fenstersanierung gaben.

Vielen Dank an: Judith, Ida, Lena, Tobias, Paulina, Käthe, Ralf, Lena, Julia, Dimitrij, Henrik, Jürgen, Alex, Gregor, Tom, Niklas und Ekaterina

Weiter geht es dann am Samstag, den 16. April 2022. Anmeldung via Mail an: fenstersanierung@utopiastadt.eu. Weitere Infos gibt es hier!

Foto: Dimitrij Haak

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FLUGHÖHE – STADTMACHEN ZWISCHEN WISSENSCHAFT UND PRAXIS

Wo keine Praxis ist, kann nicht theoretisiert oder geforscht werden. Wo keine Wissenschaft ist, da kann Praxis sich nicht reflektieren und einen fundierten Blick auf laufende transformative Prozesse werfen. 

Diese Wechselseitigkeit ist in jeglichem Forschungsbereich relevant und produktiv – so auch im Bereich des Stadtmachens. In Wuppertal, der Hauptstadt des Bergischen Landes, spielt das Stadtmachen eine es­senzielle Rolle in der Entwicklung des urbanen Raums.  Stadtmachen ist hier seit Jahren ehrenamtliche Handarbeit. Aus der Wandlung der Stadt entstand in den letzten zehn Jahren unter anderem Utopiastadt. Angesiedelt in einem ehemaligen Bahnhofsgebäu­de im Wuppertaler Quartier Mirke, arbeiten hier rund 150 hauptsächlich ehrenamtliche Utopist_innen Woche für Woche praktisch und theoretisch an der Entwicklung von städtischem Raum. Über die Jahre ist Utopiastadt deshalb zu einem Dreh­ und Angelpunkt der lokalen und überregionalen städtischen Stadtma­cher_innenszene geworden, von dem aus vielfältige Impulse in Richtung kommunaler Verwaltung und For­schung gesendet werden. In den letzten fünf Jahren wurden in Zusammenarbeit mit dem transzent, dem Uni­Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit, fünf Projekte durchgeführt, die sich im Kern um das koproduktive Stadtmachen im Mirker Quartier drehen. Die Wissenschaftler_innen, Projekt­mitarbeitenden, Utopist_innen und entfernter beteiligte Akteur_innen zogen im Rahmen eines dreiteiligen Workshops Bilanz und beschäftigten sich mit der Frage: Wie wirkt die Zusammenarbeit zwischen Utopia­stadt und dem transzent/Wuppertal Institut auf das koproduktive Stadtmachen im Mirker Quartier? Im Rahmen der Workshopreihe haben sich einige strukturelle Hürden und Meilensteine des lokalen koproduktiven Stadt­machens herausgestellt. Diese werden im Rahmen des vorliegenden Formats in sechs Schlaglichtern auf explizit nicht wissenschaftlich-­analytische Weise aufgegriffen, ausgeführt und inhaltlich illustriert.

Diese Aufbereitung in Wort und Bild entstand aus der Begleitung durch Mosche und Jens. Sie soll dieses Projekt mit anderem Blick beleuchten — praktischer, intuitiver, vielleicht impulsiver und emotionaler und deswegen vielleicht mindestens genauso wahr. Mit ordentlich Flughöhe. Aus der Vogelperspektive eben.

Herausgebender: transzent – Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit
Gestaltung/Illustration: Jens Oliver Robbers
Text: Max-Mosche Kohlstadt

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