14. Februar | 19 Uhr
Moderation:
Ralph Michael Beyer (mit und ohne Hut, aber nie ohne Worte)
Ort:
Das Café Hutmacher in Utopiastadt – wo Visionen Espresso trinken und Poesie eine Bühne hat.
Am 14. Februar 2026 wird das Café Hutmacher in Utopiastadt wieder zur literarischen Arena, wenn fünf wortgewaltige Bühnenkünstler mit Witz, Tiefgang und jeder Menge Textpower zum Poetry Slam laden. Freut euch auf einen Abend voller lauter Lacher, leiser Gedanken und spontaner Standing Ovations.
Mit dabei sind:
Eva Lisa hat geschrieben, bevor sie lesen konnte. Obwohl die Dortmunderin erst seit 2018 den Mut hat, mit ihren eigenen Texten auf der Bühne zu stehen, ist sie schon erfolgreich in drei Ländern aufgetreten und könnte sich jederzeit zur Ruhe setzen. Bevor das so ist, tritt sie aber nochmal im Cafe Hutmacher an der Trasse auf.
Christian Hilgers wurde geboren, als er klein war. Zum Glück, denn sonst wäre das mit der Geburt echt kritisch geworden. Danach ist er körperlich gewachsen. Sein Gehirn hingegen entwickelte sich in umgekehrten Hundejahren und ist jetzt in etwa acht bis 16 Jahre alt (situationsabhängig), mit den Erfahrungen eines 1985 Geborenen. Hilgers ist ein aufgeschlossener, bejahender Mensch, deswegen geht er mit einer Pro-, statt einer Contraattitüde durchs Leben. Außerdem mag er Bier. Aus diesem Grund ProBiert er viel (und liebt schlechte Wortspiele) – deshalb hat er 2023 erstmals das Lesen auf einer Bühne probiert; und ist seitdem nicht mehr von Poetry Slam losgekommen. Christian Hilgers schreibt humorvolle Kurzprosa, wobei diese Begrifflichkeit intellektueller ist als seine Texte. Die behandeln seinen Alltag – irgendwo zwischen Dorfgepflogenheiten einer kleinen Stadt am östlichen Rand des Ruhrgebiets, der Frage, wie lange Wahnsinn noch als Kreativität durchgeht und Beobachtungen und Beschreibungen, die diese Welt nicht voranbringen; aber mit ein bisschen Glück für sechs Minuten ein bisschen leichter machen.
Emil Bosse, geboren 1992 in Essen und wohnhaft in Köln, ist Spoken Word Künstler,Workshopleiter und Lehrer. Mit seinen Texten tritt er regelmäßig im deutschsprachigen Raum auf. 2018 ist er Stipendiat des internationalen Künstlerhauses Lukas im Ostseebad Ahrenshoop gewesen. Außerdem hat er mehrfach an den nordrhein-westfälischen Meisterschaften im Poetry Slam teilgenommen. Zuletzt erfolgte eine Veröffentlichung („Mathilda“) in der vom Lektora Verlag herausgegebenen Anthologie „Leude“.
Mario el Toro, geboren im Westerwald, ist seit 2012 als Poetry Slammer auf den deutschsprachigen Bühnen unterwegs. 2018, 2024 und 2025 stand er im Finale der rheinland-pfälzischen Landesmeisterschaft.
Sein Repertoire umfasst gesellschaftskritische, tiefgründige, aber auch witzig-geistreiche Texte. Ursprünglich kommt er aus der Bildenden Kunst und entwickelte Texte für ein Kunsttheater. Mit kurzen Textpassagen aus diesem Programm erklomm er die ersten Poetry Slam Bühnen. Darüber hinaus organisiert und moderiert er verschiedene Slamreihen im Westerwald sowie im Großraum Köln/Bonn und Leverkusen.
Moderation:
Ralph Michael Beyer – Staubmaus-Züchter, Tütensuppen-Gourmet und Elke-Versteher. Seit 2012 mischt er die Bühnen auf – mit schwarzem Humor, Alltagsverwirrungen und Texten, die so trocken sind wie ein vergessener Toast im Toaster. Und mindestens genauso knusprig.
Tickets
In der Only Hut-Reihe verzichten wir bewusst auf Eintritt, um niederschwelligen Zugang für jede*n zu Kultur und Musik zu ermöglichen. Während 1-2 Hutrunden bestimmst du deinen Eintrittspreis selber – je nachdem wieviel dir der Abend wert war und wieviel du aufbringen kannst. Dabei ist es uns wichtig darauf hinzuweisen, dass hier Acts auf der Bühne stehen, die von ihrer Arbeit leben wollen und sollen. Ein solch hochwertiges Programm funktioniert nur mit eurer Wertschätzung.












