Im Kabäusken wird wieder getauscht! Die Kleidertauschbörse #swaptillyoudrop geht in die 4. Runde.
Und so funktioniert es: Bring bis zu fünfzehn Teile mit – Damen, Herren, Unisex – und hau alles in den Tausch! Das Ganze muss frisch gewaschen und in gutem Zustand sein, also bitte keine kaputten Teile! Und auch keine Unterwäsche, Socken, Schuhe oder Bettwäsche bzw. Heimtextilien. Taschen und Accessoires sind herzlich willkommen
Es gibt keine Tauschbegrenzung. Ihr könnt euch so viel nehmen, wie ihr möchte Aber: Fair bleibt fair, also denkt daran, dass auch andere was Schönes abstauben wollen.
Für coole Beats und Getränke (gegen Spende) ist gesorgt.
„If you love something, give it away“. Dass es die Band low key orchestra überhaupt gibt und dass das Debütalbum „before the reverb“ seit dem Sommer 2026 unser aller Frühlingsgefühle verhundertfacht hat, hängt unverdrängbar fest mit der Bedeutung dieses Satzes zusammen. Und hätte man Sönke Torpus vor 8 Jahren gesagt, dass er im Jahr 2025 wieder eine Band gründet, Musik veröffentlicht und tourt, hätte er einem das mit keiner Faser seines Körpers geglaubt. Und begonnen hat das Ganze mit einem Ende. Dem Ende seiner Band Torpus & the Art Directors, die allen Indie-Folk-Connaisseuren unter uns ein Begriff bzw. in guter Erinnerung sein wird.
In den letzten Jahren keimte in Sönke peu à peu durch die Arbeit als Engineer und Produzent für Künstler*innen wie z.B. International Music, Nichtseattle oder Tristan Brusch das Verlangen auf, wieder eigene Musik zu spielen und zu schreiben. Und was anfangs ganz für sich allein in seinem Studio an der deutsch-dänischen Grenze als erste Wiederannäherung begann, mündet nun in einem Album, das in jeder Sekunde mitreißende, stoische, musikgewordene Hingabe in sich trägt. Nun ist Sönke Torpus gemeinsam mit dem Produzenten Helgi Helgasson auf beeindruckende und mitreißende Weise gelungen, sich musikalisch neu zu ergründen und zu erfinden, Musik und Texte zu schreiben, in denen so viel Liebe, Freundschaft, Kompromisslosigkeit und Urvertrauen mitschwingt, dass sie einen nur ergreifen und zutiefst berühren können. Eine Neuerfindung, die zu einem der schönsten und verheißungsvollsten musikalischen Versprechen 2026 werden könnte.
Musik voller Nähe, Trost, Trauer, Freude, voller auf und ab, Optimismus und ernsthafter Empathie. Eine Kombination aus so aufregendem, ehrlichem, dem Klischee fernen Songwriting, einer mitreißenden, vielschichtigen Stimme und facettenreicher, very very international klingender Produktion läuft einem in der deutschen Indielandschaft nur sehr selten über den Weg.
„before the reverb“ erschien am 26.06.2026 auf dem selbstgegründeten Label the resort.
TICKETS
In der Only Hut-Reihe verzichten wir bewusst auf Eintritt, um niederschwelligen Zugang für jede*n zu Kultur und Musik zu ermöglichen. Während 1-2 Hutrunden bestimmst du deinen Eintrittspreis selber – je nachdem wieviel dir der Abend wert war und wieviel du aufbringen kannst. Dabei ist es uns wichtig darauf hinzuweisen, dass hier Acts auf der Bühne stehen, die von ihrer Arbeit leben wollen und sollen.
Ein solch hochwertiges Programm funktioniert nur mit eurer Wertschätzung.
Sonic Roots Collective, 2022 in Wuppertal gegründet ist eine dynamische 11-köpfige Band, die Pop mit Reggae, Soul, Funk und Hip-Hop verbindet. Ständig im Wandel, experimentieren sie mit ihrem Sound und schaffen innovative Genre-Mischungen, die von mitreißenden Grooves, lebhaften Bläsern und gefühlvollen Vocals angetrieben werden.
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In der Only Hut-Reihe verzichten wir bewusst auf Eintritt, um niederschwelligen Zugang für jede*n zu Kultur und Musik zu ermöglichen. Während 1-2 Hutrunden bestimmst du deinen Eintrittspreis selber – je nachdem wieviel dir der Abend wert war und wieviel du aufbringen kannst. Dabei ist es uns wichtig darauf hinzuweisen, dass hier Acts auf der Bühne stehen, die von ihrer Arbeit leben wollen und sollen.
Ein solch hochwertiges Programm funktioniert nur mit eurer Wertschätzung.
🧶 Wann: Sonntag, 27.09., 15 bis 17 Uhr 📍 Wo: Hutmacher, Utopiastadt, Mirker Str. 48, Wuppertal 🔁 Und danach immer wieder: jeden letzten Sonntag im Monat
Alle Altersgruppen, alle Gender-Identitäten, alle Levels sind herzlich willkommen.
Die Idee ist einfach: Einen Monat lang zählt Nordrhein-Westfalen jede Reparatur, die einen Gegenstand im Alltag hält – geschraubt, genäht und geklebt wird in Repair Cafés, Werkstätten, Schulen, Vereinen und am Küchentisch. Wer mitmacht, fotografiert die Reparatur und beantwortet ein paar Fragen. Nach der Prüfung zählt der Beitrag für den Rekord.
Etwas selbst zu reparieren war einmal selbstverständlich. Heute ist Neukaufen oft schneller und billiger – und so verschwindet mit jedem weggeworfenen Gerät auch das Wissen, wie man es wieder hinbekommt. Dabei passiert Reparatur längst überall: in Repair Cafés, in offenen Werkstätten, an Küchentischen und in Hinterhöfen. Nur zählt sie niemand.
Genau das ändert ein Rekordversuch. Er gibt vielen einzelnen Handgriffen eine gemeinsame Zahl und macht daraus ein Signal: Dinge verdienen ein zweites Leben, und Reparaturwissen gehört in die Mitte der Gesellschaft.
Der Rekord ist dabei Mittel, nicht Zweck. Uns geht es nicht um einen Eintrag ins Guinness-Buch, sondern um das, was auf dem Weg dorthin entsteht – nachzulesen in den Geschichten der Menschen, die mitmachen. Unser Maßstab sind die dokumentierten Bestleistungen aus Großbritannien. Für Nordrhein-Westfalen haben wir uns 4.000 Reparaturen vorgenommen.
Finale: Repair & Share Festival 2026 (Termin: 31.01.2026)
Der Rekordmonat endet dort, wo Reparieren im Bergischen ohnehin zu Hause ist: in Utopiastadt in Wuppertal. Ein Tag mit Werkstätten, Tauschen, Musik und der Zahl, die wir gemeinsam erreicht haben.
Seit März 2021 erscheint in der Reihe »Logbuch Utopiastadt« regelmäßig eine Kolumne aus Utopiastadt im Wuppertaler Lokalteil der Westdeutschen Zeitung. Und hier auf der Seite.
Diese Kolumne ist vonDavid J. Becher:
Logbuch 0.80
Ein Enspurt wird dann ein gelungener Endspurt, wenn man noch mal letzte Energien mobilisieren kann. Zum Beispiel Dich!
Wir befinden uns gerade auf dem Endspurt zu der Eröffnung der ersten Bahnhofsräume nach der Sanierung. Mit dabei ist der wohl schönste Raum in ganz Utopiastadt und sicher auch darüber hinaus: Der Wartesaal 1. Klasse. Deswegen ist jetzt nicht mehr jeden Samstag Workout – sondern jeden Tag. Beim Utopiastadt-Workout werden allerdings keine Gewichte gestemmt oder Laufbänder gedreht, hier werden Holzrahmen geflickt und Fliesen getragen. Jeden Tag. Jeden Tag wird in Gebäudeteil A ein weiteres bearbetetes Fenster eingebaut. Jeden Tag wird weiter am Bahnsteig vor den Ein- und Ausgängen gepflastert. Jeden Tag werden Blumenkästen gebaut und verankert, damit an den Terassen niemand abstürzen kann. Jeden Tag wird geschraubt, geschippt, gesägt, gefeilt, geputzt – und alles von Menschen, die sich ohnehin schon an ganz vielen Stellen ehrenamtlich für die Stadt engagieren. Sie alle bilden den Teil an der großen Sanierungsbaustelle Bahnhof Mirke, den man »bauliche Selbsthilfe« nennt. Also der Teil des Milionenprojekts, bei dem Muskelkraft als Eigenanteil an der Gesamtfinanzierung gilt. Natürlich arbeiten auch die bezahlten Fachfirmen an den entsprechenden Stellen weiter, angeleitet von den bezahlten Fachplaner:innen. Aber parallel sind wir eben alle gefragt: Wir alle gemeinsam bauen Utopiastadt. Auf der Baustelle treffe ich Nachbar:innen, die sich seit Jahren für die Entwicklung hier vor Ort einsetzen. Und Bundesfreiwilligendienstleistende (kurz: Bufdis), die zwischen Schule und Zukunft ein Jahr lang ihre gesamte Energie für das Gemeinwohl einsetzen. Und Menschen, die Utopiastadt schon länger interessiert beobachten und jetzt mal einen Nachmittag mit anpacken wollen. Wann treffe ich Dich?
Wie vermutlich alle wissen, ist ein klassisches Workout dazu da, sich nicht kurzfristig zu verausgaben, sondern langfristig Kraft zu trainieren. Damit uns also im Zwischenspurt zum Wartesaal 1. Klasse nicht die Puste ausgeht, müssen wir einerseits kontinuierlich das Tempo steigern aber gleichzeitig auch frische Kräfte mobilisieren. Da kommst Du ins Spiel: Wir wär es, wenn Du neben dem Feierabendtrainig mal zur Feierabendbaustelle Utopiastadt kommst? Und nächsten Samstag beim joggen einfach direkt zur Mirker Bahnhofsbaustelle läufst, Dir ein paar Fenster schnappst und sie zum Einbauen trägst? Oder ein paar Fliesen in die Schubkarre stapelst?
Neben der Freude, die so ein gemeinsames Anpacken bereitet, ist das Schönste daran das, was bleibt: Auch wenn Du nur einen Nachmittag lang mitgemacht hast, wirst Du für den Rest Deines Lebens bei der Betrachtung des Bahnhofsgebäudes sagen können: Hier, da und dort habe ich persönlich beigetragen. Dieses Fenster habe ich mit eingebaut, diese Fliese festgeklopft. Damit von nun an ganz viele andere Menschen davon profitieren können. Utopiastadt ist eine Immovielie. Eine Immobilie von Vielen für Viele. Und eine:r dieser Vielen bist Du!
Auf der Spendenplattform Betterplace gibt es am Sonntag, den 27.09 von 09:00 bis 23:59 Uhr einen Aufschlag zu jeder Spende!
Für diesen Spendenmarathon stehen 50.000,– € Aktions-Budget zur Verfügung. Am Ende der Aktion wird das Budget anteilig verteilt.*
UTOPIASTADT SICHERN
Finanziere einen Quadratmeter Utopiastadt mit 100,– € (oder einen Quadratdezimeter mit 1,– €. Einfach so viel Fläche, wie Du mitfinanzieren kannst und magst).
Auf der Industriebrache rund um den alten Bahnhof Mirke galt es, rund 60.000 Quadratmeter innenstadtnahe Fläche zu entwickeln. Ende 2019 haben wir es geschafft, knapp 40.000 Quadratmeter der Fläche als Utopiastadt Campus zu sichern. Ziel ist es, diese Fläche zukünftig als Freiraum für Soziales, Kultur, Sport, Gemeinwohl und Urbaner Produktion nutzen zu können. Darüber hinaus entsteht hier ein Standort, der praktisch und greifbar macht, wie wir im städtischen Raum gemeinsam wirtschaften und leben können.
Der Utopiastadt Campus bietet mit seiner zentralen Lage und der großen, industriell nutzbaren Fläche viel Potenzial, um Stadtentwicklung gemeinschaftlich zukunftsfähig zu gestalten. Er birgt jedoch auch eine große, vor allem finanzielle Herausforderung, die Utopiastadt nur mit Eurer Hilfe meistern kann.
Kredit, Zinsen, laufende Betriebskosten, nachhaltige und notwendige Investitionen in die bestehenden Gebäude sowie die Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen benötigen neben dem großen ehrenamtlichen Engagement auch finanzielle Mittel. Um den Freiraum mitten in Wuppertal als einen solchen weiterhin bereitstellen zu können, brauchen wir Dich!
Die symbolische Quadratmeterspende von 100,– pro Quadratmeter leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung des Utopiastadt Campus.
Auf unserer SPENDEN-Seite findest Du weitere Spendenprojekte, die durch Deine Spende auch vom Spendenmarathon profitieren.
Danke für Eure Unterstützung!
*Am Ende des Marathons wird berechnet, wie hoch die Spendensumme für Utopiastadt Projekte im Verhältnis zur Gesamtspendensumme aller teilnehmenden Projekte im Aktionszeitraum war. Entsprechend dieses Anteils erhalten wir zusätzliches Geld aus dem Fördertopf. Erhält unser Projekt z.B. 1% der gesamten Spendensumme der Aktion, bekommt es zusätzlich 1% des Aktions-Budgets.
Resilienz, Kreislaufwitschaft und lokale Produktion
Am 30. Oktober 2026 erwartet Euch ein illustrer Abend mit spannenden Impulsen zu nachhaltiger Kreislaufwirtschaft im Bergischen Städtedreieck, einer beeindruckenden Secondhand-Modenschau und Möglichkeiten zur Vernetzung. Im frisch renovierten Wartesaal 1 von Utopiastadt lädt das Projektteam zum Entdecken und Mitmachen ein.
Ab 16 Uhr: Pre-Opening – Lerne die FAB Region kennen
Ab 18 Uhr: Eröffnungsworte der Wuppertaler Oberbürgermeisterin Miriam Scherff
18-20 Uhr: Große Secondhand-Modenschau mit spannenden Impulsen zu den Themen Textilien, Bauen und Ernährung
Ab 20 Uhr: Networking & Fingerfood
Facts:
Datum: Freitag, 30. Oktober 2026
Uhrzeit: 16 Uhr – 20 Uhr
Ort: Utopiastadt, Wuppertal
Der Eintritt ist kostenfrei, Sitzplätze sind begrenzt.
Am 31. Oktober 2026 findet das große Repair & Share in Wuppertal statt. Sei dabei, wenn wir Reparatur und Secondhand so richtig groß mit euch feiern und ausleben – und uns dabei den Weltrekord für die meisten reparierten Gegenstände in einem Monat holen!
Euch erwartet ein buntes Festival zum Mitmachen. Von Secondhand und Reparatur als „Themen zum Anfassen“ bis hin zu spannenden Impulsen zu Ressourcenverständnis, Resilienz und Gemeinwohl in unseren Städten ist alles dabei. Ein Highlight: Im Reparatur-Café XXL erledigen wir mit euch die letzten Reparaturen für den Reparatur-Weltrekord.
Wer hier keinen kaputten Gegenstand dabei hat, ist selber schuld!
Reparieren auf der Bühne mit bekannten DIY-Expert:innen
Live-Countdown zum Weltrekordversuch
Reparatur-Café XXL mit Reparaturunterstützung in den Bereichen Elektro, Kleingeräte, Fahrrad, Kleidung, Möbel und Textilien
2nd useBrautmoden – finde dein Traumkleid
Kinderwerkstatt und Kinderbühnenprogramm
Secondhand Pop-ups
Workshops u.a. Pimp your Shirt – bring dein altes Shirt mit, um es aufzuwerten!
Future Talk zum „Recht auf Reparatur“
Büchertisch und Info-Point
DIY-Reparaturbereiche (z. B. Fahrrad, Elektro, Möbel, Textil)
Spannende Impulse zum zirkulären Bauen
Mitmachangebote für alle Altersgruppen – vom Laufrad bis zum Rollator: Reparieren ist für alle da!
Essen & Trinken
… und vieles mehr
Wir brauchen Euch! Mitmachen beim Repair & Share Festival
Engagierte aus Reparaturinitiativen und Secondhand-Fashion bilden das Herzstück des Festivals. Wenn ihr das Festival unterstützen wollt, egal ob als Reparateur:innen, Organisator:innen, Unternehmen mit eigenen Angeboten oder Sponsoring, meldet Euch hier gerne an und teilt uns mit, wie ihr unterstützen wollt. Mehr Infos gibt es hier